Der Deutsche Apotheker Service stellt vor: Dr. C. Soldan – Bonbons aus Leidenschaft

Unter dem Leitspruch „Nur echt mit der Fahne“ schuf der Apotheker und Medizinalrat Dr. C. Soldan ein Produkt, das sowohl am Impuls der Zeit war, als auch innovativ und überzeugend. Auch wenn den Firmennamen Dr. C. Soldan, benannt nach dem Urgroßvater des jetzigen geschäftsführenden Gesellschafters Perry Soldan, nicht jeder kennt, so kennt man doch die Bonbons Em-eukal in Deutschland. 

Ein erfolgreiches Familienunternehmen, seit über 100 Jahren

Vor über 115 Jahren wurde der Grundstein für das erfolgreiche, fränkische Familienunternehmen gelegt. Geboren wurde der Gründer Carl August Otto Soldan 1871 in München. Mit 24 Jahren approbierte er an der Universität Erlangen als Apotheker. Vier Jahre später gründet er bereits seine eigene Medizinal-Drogerie und Parfümerie in Nürnberg, in dessen Hinterhof er mit seinen Experimenten zur Herstellung von Bonbons für Gesundheit und Wohlbefinden begann. In diesem Zuge entwickelt er Em-eukal inklusive des Fähnchens. Letzteres ist nicht nur ein eindeutiges Erkennungszeichen, sondern hatte auch eine wichtige Funktion. In den 50ern des 19. Jahrhunderts bekamen die Bergleute im Ruhrgebiert Em-Eukal gegen ihre Bronchialleiden verschrieben, verursacht durch die staubige und feuchte Luft im Stollen. Das Fähnchen ermöglichte ein hygienisches Auspacken, trotz der dreckigen Hände, während der Arbeit. 

Mit süßen Bonbons zum Erfolg 

Das Bonbon Em-Eukal wird aus Menthol und Eukalyptus seit 1923 gemischt und zur Beruhigung von Rachen und Hals eingesetzt. Fortschrittlich waren nicht nur die Bonbons, denn Dr. C. Soldan ließ außerdem bereits zwei Jahre später die Marke, zu dieser Zeit noch „Emeukal“, als Warenzeichen eintragen. Die Bezeichnung geht dabei auf das Wort „Em“ für Menthol und „eukal“ für Eukalyptus zurück. Bereits 1929, schon 6 Jahre später, war Soldan so erfolgreich, dass er seine Produktion verlegen muss. Hierfür erwirbt er einen Lebkuchen- und Süßwarenhersteller in Nürnberg. Nach weiteren 31 Jahren, ein Jahr vor seinem Tod, muss die Produktion abermals ausgeweitet werden auf ein Werk im mittelfränkischen Adelsdorf. 
Vertrieben wurden die Bonbons über Apotheken und Drogeriefachgeschäfte. Ursprünglich wurde es sogar als Arzneimittel zugelassen. Mittlerweile findet man den wohltuenden Helfer bei Hustenreiz auch im Drogerie- und Einzelhandel. Außerdem gibt es sie nun in 23 verschiedenen Sorten, als Hartkaramellen und Gummidrops. Für Kinder gibt seit 1972 die nach Wildkirsche schmeckende Variation. 

Mit 60 Jahren stirbt der Unternehmer und sein Sohn Hermann übernimmt die Geschäftsführung. Unter seiner Leitung wird das Wachstum weiter vorangetrieben und der Verkaufsschlager „aecht Bayerischer Blockmalz“ wird eingeführt, der traditionell über offenem Feuer produziert und anschließend in Stücke gehauen wird. Außerdem erwirbt er eine firmeneigene Druckerei. Zunächst stellt er mit ihr lediglich die eigenen Bonbontüten her, später übernimmt er außerdem Druckaufträge für Konzerne wie Otto und Grundig. 

Mittlerweile führt Perry Soldan das Familienunternehmen in vierter Generation. Neben einer Bio Verifizierung besitzt die Firma außerdem eine pharmazeutische Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz. 

 


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